Zahnarzt Zentrum Königsau - Dr. Thiele & Partner

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Zahnerhaltung

Wann braucht man überhaupt eine Füllung?

Meist bildet sich Karies an den Kontaktpunkten zwischen den Zähnen oder den Zahnzwischenräumen. Sie lassen sich nur mit Zahnseide oder speziellen Zahnzwischenraumbürsten reinigen. Auf den Kauflächen entsteht Karies, wenn eine unzureichende Schmelzbildung in den Grübchen (Fissuren) der Zähne vorliegt, die Zahnhälse sind bei Zahnfleischrückgang betroffen, wenn sie nicht mit Zahnschmelz bedeckt sind.

Ist eine Karies entstanden, muss sie zum Schutz und Erhalt des betroffenen Zahnes sowie des restlichen Gebisses entfernt werden. Der dabei entstehende Defekt am Zahn („Loch“) kann mit verschiedenen Materialien gefüllt werden. Man erwartet von einer Zahnfüllung, dass sie für den Patienten unschädlich, dauerhaft haltbar und preiswert ist und dazu noch gut aussieht.
Dieses ideale Füllungsmaterial gibt es leider noch nicht!

Es muss daher jeweils im Einzelfall geprüft werden, welches Material verwendet werden soll.

Mögliche Füllungsmaterialien

  • Die gesetzlichen Krankenkassen empfehlen Amalgam als Standard-Füllungsmaterial für den Seitenzahnbereich. Es wird von uns nur noch auf Wunsch des Patienten verwendet. Die Nachfrage ist aufgrund der fraglichen Verträglichkeit und der ästhetischen Beeinträchtigung gering.
  • Bei Amalgamsanierungen sowie Erstversorgungen bieten wir Kunststofffüllungen und schmelz-dentin-adhäsive Kompositefüllungen (SDA-Füllungen oder Glaskeramikfüllungen) als Alternativen an.
    Sowohl Kunststofffüllungen als auch Glaskeramikfüllungen werden mit dem Zahn verklebt (adhäsive Verbindung). Dadurch wird eine Stabilisierung der gesunden Zahnsubstanz erreicht.
  • Kunststofffüllungen sind in den letzten Jahren stark verbessert worden, sodass sie mittlerweile nicht nur an Frontzähnen, sondern auch bedenkenlos im kaubelasteten Seitenzahnbereich eingesetzt werden können. Das Aussehen und die biologische Verträglichkeit sind gut.
  • Glaskeramikfüllungen sind moderne, zahnfarbene Füllungsmaterialien. Sie bestehen aus einer Matrix, welche mit glaskeramischen Füllkörpern versetzt sind. Sie sind vor allem im sichtbaren Bereich oder für ästhetische Zahnumformungen hervorragend geeignet. Durch spezielle, aufwendige Klebetechniken ist eine äußerst lange Haltbarkeit gegeben (Schmelz-Dentin-Ätz-Technik). Die Haltbarkeit ist im Frontzahnbereich exzellent. Auch im Seitenzahnbereich wird diese Art der Füllung mit sehr guten Langzeitergebnissen angewendet. Die Ästhetik ist hervorragend und die biologische Verträglichkeit gut.
  • Bei großen Defekten im Seitenzahnbereich werden wegen der erhöhten Kaubelastungen der Zähne langfristig laborgefertigte Füllungen, so genannte Inlays oder Onlays, empfohlen. Hier stehen verschiedene Materialien zur Verfügung: Metalle (Gold, NEM etc.), zahnfarbene Komposite oder Keramik.
    Inlays sind sowohl langfristig sehr gut haltbar als auch biologisch hervorragend verträglich.
    Komposite- und Keramikinlays sind auch in Bezug auf die Ästhetik nicht zu übertreffen. Sie werden mit moderner Adhäsivtechnik mit den Zähnen schmelz-dentin-adhäsiv verklebt und sind daher den konventionell zementierten Restaurationen überlegen. Die Silanisierung der Keramikoberfläche ermöglicht sogar den chemophysikalischen Verbund mit dem Zahn.

Wurzelkanalbehandlung

Mit der hochentwickelten neuen Technik der maschinellen Aufbereitung ist es uns möglich, die Wurzelkanalbehandlung zahnschonend und unkompliziert durchführen zu können. Durch die Anwendung einer Lupenbrille und eines Mikroskops können wir die Aufbereitung und Füllung der Wurzelkanäle präzise durchführen. Das Spülen der Kanäle mit Flüssigkeiten, welche den neuesten Universitätsstandards entsprechen, ermöglicht uns eine Keimreduktion und somit eine gute Prognose für den Erfolg der Wurzelkanalbehandlung.

Weitere Infos finden Sie unter:
http://www.dgzmk.de

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